Aktuell sind Innenstädte geprägt durch den Einzelhandel. Doch mit einem sich ändernden Kundenverhalten stellt sich in vielen Kommunen längst die Frage, wie Innenstädte zukünftig belebt werden können. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) hat einen umfassenden Leitfaden zur Entwicklung und Umsetzung neuer Nutzungskonzepte für Innenstädte veröffentlicht.
Welches von sieben potenziellen Zukunftsszenarien spiegelt am deutlichsten die aktuelle Entwicklung Ihrer Kleinstadt wider? Nehmen Sie jetzt an unserer bundesweiten Befragung "Zukunftsfeste Kleinstädte 2045" teil und erhalten Sie direkt im Anschluss eine individuelle Auswertung für Ihre Stadt.
Beim Konzeptverfahren hängt die Vergabe nicht vom höchsten Gebot, sondern vom besten Nutzungskonzept ab. In Groß- und Mittelstädten bereits bewährt, ermöglicht es auch Kleinstädten, Leerstände für nachhaltige und koproduktive Raumentwicklung zu veräußern.
Die Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Wachstum und nachhaltige Erneuerung bietet die Möglichkeit, über die Chancen großer Projekte für die Entwicklung von Klein- und Mittelstädten, die damit verbundenen Anforderungen und Fallstricke sowie über die Rolle der Städtebauförderung zu diskutieren.
Was macht eine Innenstadt attraktiv – und wie verändern sich die Erwartungen der Menschen? Die „Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27“ der CIMA Beratung + Management GmbH untersucht zum dritten Mal seit 2022 die Wahrnehmung deutscher Innenstädte. Grundlage ist eine bundesweite, bevölkerungsrepräsentative Befragung zu Themen wie Innenstadtbesuch, Handel, Sicherheit, Mobilität sowie Wohnen und Leben.
Wie können Wohnangebote auf veränderte Lebensmodelle reagieren und zugleich bezahlbar, flächensparend und sozial tragfähig sein? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue BBSR-Online-Publikation „Innovative Wohnformen – Good Practices, Projektionen und Realisierungsbedingungen“. Untersucht werden Wohnkonzepte, die unter anderem auf flexible Grundrisse, gemeinschaftliche Strukturen, alternative Organisationsformen oder neue bauliche und energetische Lösungen setzen.
Der zunehmende Leerstand von Geschäftsräumen in den Ortskernen ist eine Herausforderung, die viele Kleinstädte beschäftigt. Genau hier setzt das Projekt „FreiRaumStationen" an, das in der nordhessischen Kleinstadt Homberg (Efze) seinen Ursprung fand und mittlerweile auch in weiteren Kleinstädten verwirklicht wurde. Es ermöglicht kreative Zwischennutzungen, lockt die Stadtgesellschaften zurück in die Innenstädte und deckt neue Potenziale in den Ladenzeilen auf.
Mehrgeschossige Wohnsiedlungen der 1950er- bis 1980er-Jahre gehören in vielen Kleinstädten selbstverständlich zum Stadtbild – vielerorts stehen sie heute vor tiefgreifenden Veränderungen. Die neue Publikation „Kleine Großsiedlungen in kleinen Städten und im ländlichen Raum“ des Kompetenzzentrums Großsiedlungen nimmt genau diese Quartiere in den Blick.
Wie können Kleinstädte auf die unterschiedlichen Herausforderungen auf ihren Wohnungsmärkten reagieren? Darüber diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wissenschaft und Politik auf dem 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Köln. Beim Fachforum „Zwischen Leerstand und Ballungsdruck - Herausforderungen und Strategien für kleinstädtisches Wohnen“ - gemeinsam veranstaltet von der Kleinstadt Akademie, dem ARL-Arbeitskreis „Wohnen in Kleinstädten“ und der FS INGE.
Wie erleben junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister derzeit die Situation in ihren Kommunen – und was braucht es aus ihrer Sicht, damit Städte und Gemeinden auch künftig handlungsfähig bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neues Positionspapier des Netzwerks Junge Bürgermeister*innen.
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