Am 6. Mai und 7. Mai 2026 findet in Berlin der Bundeskongress „Grün in der Stadt“ 2026 statt. Veranstalter sind das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Im Zentrum stehen die Vorstellung und Diskussion der Agenda Stadt grün-blau – des neuen, praxisorientierten Handlungsprogramms zur strategischen Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumplanung.
Die Agenda zielt darauf, den Mehrwert durchgrünter und wassersensibler Städte sichtbar zu machen, ressort- und fachübergreifende Umsetzung zu stärken sowie gemeinsam Kompetenzen für klimaresiliente, gesunde und lebenswerte Städte aufzubauen.
Der Kongress richtet sich an Fachpersonen aus Kommunen, Forschung, Planung, Zivilgesellschaft und Bundespolitik.
Keynote und Impulse aus Kommunen, Forschung & Praxis
Vorstellung der Fokusthemen der Agenda
Fachöffentliche Werkstätten zu Umsetzungspfaden und Beispielen
Gesprächsrunde mit Perspektiven der Bundesressorts
thematische Ausstellungen und Projektbeispiele
Ein Vorabendempfang (06.05.2026) bietet Gelegenheit zum informellen Austausch und zur Einführung in die Agenda. Der Hauptkongress (07.05.2026) widmet sich im Wechselspiel von Impulsen, Werkstattformaten und Dialogrunden der Frage, wie wir gemeinsam eine nachhaltige, gerechte und leistungsfähige grün-blaue Stadtentwicklung umsetzen können.
Grundlage ist das Weißbuch Stadtgrün aus dem Jahr 2017, das Maßnahmen formulierte, mit denen die kommunale Entwicklung von urbanem Grün unterstützt werden soll. Aufbauend darauf ist im Auftrag von BMWSB und BBSR die Agenda Stadt grün-blau entstanden.
Mit dem Forschungsprojekt „Agenda Stadt grün-blau“ möchten das Bundesbauministerium und das BBSR mit zahlreichen Partnern im Netzwerk Weißbuch Stadtgrün die Kommunen mit gezielten Maßnahmen bei der strategischen Weiterentwicklung von Grün und Wasser in der Stadt unterstützen.
Aktuell sind Innenstädte geprägt durch den Einzelhandel. Doch mit einem sich ändernden Kundenverhalten stellt sich in vielen Kommunen längst die Frage, wie Innenstädte zukünftig belebt werden können. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) hat einen umfassenden Leitfaden zur Entwicklung und Umsetzung neuer Nutzungskonzepte für Innenstädte veröffentlicht.
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