„Bestand neu nutzen!“ – zu diesem Thema laden wir gemeinsam mit der Kleinstadt Münnerstadt (Bayern) zum praxisnahen Erfahrungsaustausch ein.
28. Januar 2026 | 13:00 – 17:30 Uhr
Aula der Montessorischule Rhön-Saale (ehemaliges BBZ) | Schützenstraße 32 | 97702 Münnerstadt
Brachgefallene Großimmobilien brauchen innovative Nutzungskonzepte, um eine neue Rolle für lebendige Ortskerne zu übernehmen. Durch gemischte Funktionen können diese Gebäude wieder zu Ankerpunkten werden. Eine zentrale Herausforderung bei Mischnutzungskonzepten liegt in der intelligenten Kombination unterschiedlicher Fördermittel aus verschiedenen Programmen, die jeweils eigene Anforderungen und Zeitpläne haben. Im kollegialen Rahmen besprechen wir unter anderem:
Welche Herausforderungen gibt es bei Mischnutzungskonzepten im Bestand?
Welche Strategien für die Kopplung unterschiedlicher Förderinstrumente gibt es?
Wie könnten Fördermittel akquiriert werden?
Welche Handlungsempfehlungen und Tipps lassen sich für andere Kleinstädte formulieren?
Im Mittelpunkt steht übertragbares, anwendungsbereites Wissen von Kleinstädten für Kleinstädte. Lernen Sie Strategien und konkrete Praxisbeispiele kennen und profitieren Sie von deren Erfahrungen.
Bürgermeister Michael Kastl gibt wertvolle Einblicke in die Neunutzung des ehemaligen Berufsbildungszentrums als vielseitiger Bildungs- und Betreuungscampus und führt Sie gemeinsam mit dem Architekten Prof. Albert Dischinger durch die Räumlichkeiten.
Jürgen Hennemann, Bürgermeister der Stadt Ebern, berichtet von der Umnutzung einer ehemaligen Kaserne zu einem praktisch voll belegten Gewerbepark.
Sina Massow, Bürgermeisterin in Gudensberg, zeichnet den Weg vom Supermarkt zum Begegnungszentrum G1 nach.
Jürgen Pfister, 2. Bürgermeister in Bad Brückenau, teilt seine Erfahrung im Umgang mit einer Großbrache im Zentrum der fränkischen Kleinstadt.
Den Prozess eines Ideenwettbewerbs für die Industriebrache „Huber-Häuser“ in Dießen beleuchtet Anni Sander aus der Perspektive einer der sich bewerbenden Initiativen.
Die anschließende Diskussion bereichern zudem Thomas Harant, Leiter des Referats Städtebau im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und Leiter der Projektgruppe LANDSTADT BESTAND sowie Immobilienentwickler Oliver Imlauf mit ihren Perspektiven und Erfahrungen.
12:30 Uhr
Ankommen bei Kaffee, Getränken und Fingerfood
13:00 Uhr
Begrüßung durch Bürgermeister Michael Kastl und Siw Foge, Leiterin Kleinstadt Akademie
13:30 Uhr
Thematischer Rundgang durch den Bildungscampus
15:00 Uhr
Einführung ins Thema
15:10 Uhr
Vorstellung von Praxisbeispielen aus Bad Brückenau, Ebern, Dießen und Gudensberg
15:40 Uhr
Pause
16:00 Uhr
Moderierter Austausch mit zusätzlichen Perspektiven sowie Ihren Fragen und Erfahrungen
17:00 Uhr
Persönlicher Austausch mit Imbiss
17:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Der Termin ist Teil unserer Veranstaltungsreihe Kleinstadt Akademie auf Tour. In diesem Rahmen bereisen wir Kommunen in ganz Deutschland und laden, unterstützt von Urbanizers, gemeinsam zum kollegialen Erfahrungsaustausch mit wechselnden Stadtentwicklungsthemen. Er richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung sowie weitere Akteurinnen und Akteure der Stadtentwicklung.
Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie vom praktischen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Kleinstädte.
Anmeldeschluss: 23. Januar 2026
+49 3877 564 682-6 info@kleinstadtakademie.de
Am 21. Januar 2026 haben wir im Rahmen des 19. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung gemeinsam mit der Technischen Hochschule Lübeck unser Fachforum zum Thema „Einfamilienhaus forever? Oder doch neue Wege im kleinstädtischen Wohnen?” veranstaltet. Im Video-Mitschnitt des Fachforums können Sie jetzt alle spannenden Beiträge und Praxisbeispiele ganz einfach nachschauen.
Münnerstadt, 28.01.2026: Was können andere Kleinstädte in Deutschland von Münnerstadt, Ebern, Dießen am Ammersee und Gudensberg lernen, um leerstehende Bestandsimmobilien umzunutzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung der bundesweiten Kleinstadt Akademie, zu der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Städte nach Münnerstadt gekommen waren.
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