Das 19. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung widmet sich den Themen Flächen und Gebäude in ländlichen Räumen. Wie können diese klug genutzt, Begegnungsorte geschaffen und Heimat gemeinsam gestaltet werden? Mit dabei: das gemeinsame Fachforum der Kleinstadt Akademie und der Technischen Hochschule Lübeck zum Thema "Einfamilienhaus forever? Oder doch neue Wege im kleinstädtischen Wohnen?". Seien Sie dabei!
21. - 22. Januar 2026
Berlin & per Livestream
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat veranstaltet am 21. und 22. Januar 2026 das 19. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung.
Unter dem Motto "Land: Raum für Zukunft" werden wir gemeinsam diskutieren, wie Flächen und Gebäude in ländlichen Regionen klug genutzt, konkurrierende Nutzungsansprüche ausgeglichen sowie Begegnungs- und Kommunikationsräume geschaffen werden können.
Wie beeinflussen Kommunen, Zivilgesellschaft und Unternehmen mit Planungsentscheidungen und raumbezogenen Aktivitäten die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Zukunft? Von Energieerzeugung über Nahrungsmittelproduktion und Naherholung bis zu Naturschutz, ausreichend Wohnraum und attraktiven Begegnungsorten - Zielkonflikte sind vielfältig, auf dem Zukunftsforum sollen Lösungsansätze besprochen werden.
Das Einfamilienhaus ist die prägende und breit akzeptierte Wohnform in Kleinstädten und ländlichen Räumen. Heute stellt sich in vielen dieser Gemeinden jedoch die Frage, ob das dortige Wohnangebot breiter und vielfältiger werden muss.
Denn: Wie kann kleinstädtisches Wohnen auf die Herausforderungen von Alterung und Pflegebedarf, komplexeren Haushaltskonstellationen und Lebensentwürfen oder auch veränderten Bedarfen nach Gemeinschaft und Nachbarschaft reagieren?
Das Forum widmet sich genau diesen Fragen und diskutiert, wie das bestehende Wohnangebot ergänzt und generationengerecht weitergedacht werden kann. Vertreterinnen und Vertreter aus aus Eisenhüttenstadt, Wittenberge und Wittstock sowie des Projekts ElbeValley geben Einblicke in ihre Vorhaben und zeigen, wie kreative Ideen, lokale Verantwortung und Mut zum Wandel zusammenwirken.
Im anschließenden Fishbowl-Dialog treten sie mit Studierenden und dem Publikum in den Austausch um über neue Perspektiven für den Generationenwechsel, den Umgang mit Leerstand und neue Akzente im kleinstädtischen Wohnen nachzudenken.
Das Zukunftsforum findet hauptsächlich vor Ort in Berlin statt, jedoch werden die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung sowie die meisten Fachforen im Livestream übertragen. So können Sie digital teilnehmen und sich aktiv über ein virtuelles Tool einbringen.
Die Jury des Projektaufrufs für die Kleinstadt-Labore 2026–2027 hat fünf Kommunen ausgewählt, die eine Förderung für ihre Projekte zum Thema „Neues Wohnen“ erhalten sollen.
In Kleinstädten nimmt die Vorbereitungsphase, auch als Phase 0 bezeichnet, eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung komplexerer Stadtentwicklungsprozesse ein. Während diese in der Praxis oftmals zunächst informell und intuitiv abläuft, werden hier bereits entscheidende Bündnisse geschlossen und inhaltliche Weichen gestellt. Eine neue Kurzexpertise der Kleinstadt Akademie gibt Empfehlungen, wie Kleinstädte diese wichtige Phase optimal gestalten.
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