Hessische Kommunen können aktuell auf ein Unterstützungsangebot des Landes zurückgreifen, um personelle Engpässe in Kämmerei und Bauamt abzufedern. Im Rahmen des Programms KommUnity stellt das Land für einen befristeten Zeitraum qualifizierte Mitarbeitende u. a. aus dem Finanzministerium und dem Landesbetrieb Bau zur Mitarbeit in kommunalen Verwaltungen zur Verfügung.
Für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren können Städte, Gemeinden und Landkreise auf die Mitarbeitenden aus der Landesverwaltung zurückgreifen und damit eigenen Personalnöten zumindest mittelfristig begegnen. Der Einsatz ist in unterschiedlichen Aufgabenfeldern möglich, etwa in den Bereichen Finanzen, Bauwesen oder allgemeine Verwaltung.
Besonders attraktiv: Die Kommunen müssen dabei nur 70 Prozent der Personalkosten tragen - den Rest übernimmt das Land. Das Angebot soll insbesondere zur Überbrückung von Vakanzen, zur Unterstützung bei Projekten oder zur Entlastung in Phasen erhöhter Arbeitsbelastung dienen.
Bedarfe können noch bis Ende Februar beim Hessischen Ministerium der Finanzen gemeldet werden.
Wie erleben junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister derzeit die Situation in ihren Kommunen – und was braucht es aus ihrer Sicht, damit Städte und Gemeinden auch künftig handlungsfähig bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neues Positionspapier des Netzwerks Junge Bürgermeister*innen.
Wie können sich Kleinstädte in tiefgreifenden wirtschaftlichen Transformationsprozessen langfristig zukunftsfähig aufstellen? Einen interessanten Einblick gibt der Beitrag „Damit es unser Revier bleibt“ in der aktuellen Ausgabe des Magazins Stadt:pilot. Er führt nach Lübbenau/Spreewald und zeigt, wie die Kleinstadt in der Lausitz den Strukturwandel vor Ort mit aktiver Stadtentwicklung gestaltet.
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