Öffentliche Räume sind zentrale Orte des gesellschaftlichen Lebens, deren klimaresiliente Weiterentwicklung zentrale Aufgabe für lebenswerte Altstädte ist. Das Jahresforum beleuchtet, wie Gestaltqualität, Klimaanpassung, Denkmalschutz und Beteiligungsprozesse erfolgreich zusammengeführt werden.
23. - 24. September 2026
Kyritz
In Altstädten kommt der Gestaltqualität öffentlicher Räume eine besondere Bedeutung zu, da historische Strukturen, Platzfolgen und Materialien wesentlich zum kulturellen Erbe und zur Aufenthaltsqualität beitragen. Gleichzeitig müssen unterschiedliche Nutzungsansprüche von Bewohnerinnen und Bewohnern, Einzelhandel und Gastronomie, Tourismus sowie Mobilität in Einklang gebracht werden.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels gewinnt die klimagerechte Weiterentwicklung von Altstadträumen zunehmend an Bedeutung. Maßnahmen wie Begrünung, Verschattung, Regenwassermanagement und die Reduzierung versiegelter Flächen sind dabei sorgfältig mit den Anforderungen des Denkmalschutzes abzustimmen und Flächenverfügbarkeit auszuloten. Eine frühzeitige und kontinuierliche Beteiligung der Öffentlichkeit und verschiedener Akteure ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse zu berücksichtigen, Akzeptanz zu schaffen und tragfähige Lösungen für die nachhaltige Gestaltung historischer Stadträume zu entwickeln.
Das diesjährigen JAHRESFORUM bietet die Möglichkeit, in einem Diskurs die Chancen der gemeinsamen Altstadtraumgestaltung auszuloten und Lösungswege herauszuarbeiten.
Vorbereitet und durchgeführt wird die Veranstaltung durch die Regionalgruppe Nordwest.
Jährlich bringt die Strukturwandeltagung der Braunkohleregionen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen. Sie verbindet bundesweite Debatten mit den Erfahrungen der Gastgeberregion und eröffnet den Raum für einen intensiven Austausch.
Welche Chancen bietet das Städtebauförderungsprogramm "Sozialer Zusammenhalt" für kleinere Städte und Gemeinden bei der Entwicklung attraktiver und lebenswerter Nachbarschaften? Die zweite Bundestransferwerkstatt zeigt die zahlreichen Perspektiven auf.
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