Im Mai 2026 laden wir gemeinsam mit der Stadt Herzberg (Elster) in Brandenburg zum praxisnahen Erfahrungsaustausch ein.
Kleinstädte in ganz Deutschland entwickeln auf ganz unterschiedliche Weise Ideen, um den Herausforderungen von Leerstand und dem demografischen Wandel zu begegnen. Ihr Ziel: junge Menschen für ihre Orte zu gewinnen, attraktive Möglichkeiten zum Wohnen und Arbeiten zu schaffen und Räume zu gestalten, in denen man sich richtig wohlfühlt. So entstehen neue Perspektiven für lebendige, zukunftsfähige Städte.
28. Mai 2026
Haus II, Rosa-Luxemburg-Straße 35
04916 Herzberg (Elster)
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht übertragbares, anwendungsbereites Wissen von Kleinstädten für Kleinstädte:
Bürgermeister Karsten Eule-Prütz aus Herzberg (Elster) und Fachbereichsleiterin Stephanie Kuntze zeigen, wie mit innovativen Stadtraumprojekten in Herzberg leerstehende Räume zu Orten für junges Wohnen, Studieren und Arbeiten entstehen sollen.
Sandra Krautz, Fachbereichsleiterin Wirtschaftsförderung der ASG Spremberg, stellt die Rückkehrerkampagne „Heeme fehlste“ vor und berichtet von den Erfahrungen zum Probewohnen.
Regionalmanagerin Laura Ryll aus Wiesenburg/Mark zeichnet den Weg der kommunalen Entwicklungsstrategie und gibt Einblicke in die Zusammenarbeit mit dem KoDorf.
Jördis Nagel, Wirtschaftsförderin der Stadt Luckenwalde, erläutert das Fördermittelmanagement für das Projekt „Open Eck“, welches von einer gemeinschaftlichen Initiative umgesetzt wird.
In der anschließenden Diskussion lässt zudem Tobias Kremkau von CoWorkLand seine Perspektiven und Erfahrungen zu den Themen Coworking, Wohnen und Community-Management einfließen.
Programm
12:30 Uhr – Ankommen bei Kaffee, Getränken und Fingerfood
13:00 Uhr – Begrüßung durch Bürgermeister Karsten Eule-Prütz und Siw Foge, Leiterin Kleinstadt Akademie
13:10 Uhr – Thematischer Rundgang durch die Stadt Herzberg (Elster)
14:20 Uhr – Aktuelles aus der Kleinstadt Akademie
14:30 Uhr – Erfahrungsberichte aus Herzberg, Spremberg, Luckenwalde und Wiesenburg/Mark
15:25 Uhr – Kaffeepause und Austausch
15:45 Uhr – Moderierter Austausch mit zusätzlichen Perspektiven sowie Ihren Fragen und Erfahrungen
16:45 Uhr – Ausklang der Veranstaltung mit Imbiss
Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Kleinstadt Akademie auf Tour“ und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung sowie weitere Akteurinnen und Akteure der Stadtentwicklung.
Wie erleben junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister derzeit die Situation in ihren Kommunen – und was braucht es aus ihrer Sicht, damit Städte und Gemeinden auch künftig handlungsfähig bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neues Positionspapier des Netzwerks Junge Bürgermeister*innen.
Wie können sich Kleinstädte in tiefgreifenden wirtschaftlichen Transformationsprozessen langfristig zukunftsfähig aufstellen? Einen interessanten Einblick gibt der Beitrag „Damit es unser Revier bleibt“ in der aktuellen Ausgabe des Magazins Stadt:pilot. Er führt nach Lübbenau/Spreewald und zeigt, wie die Kleinstadt in der Lausitz den Strukturwandel vor Ort mit aktiver Stadtentwicklung gestaltet.
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