Wie geht es den deutschen Kleinstädten? Welche Herausforderungen prägen den Verwaltungsalltag – und welche Zukunftsthemen gewinnen an Bedeutung? Um diese Fragen künftig systematisch und regelmäßig beantworten zu können, startet die Kleinstadt Akademie in Kürze die Befragung für das Kleinstadt-Barometer 2026.
Nach einem ersten erfolgreichen Piloten im vergangenen Jahr soll die Erhebung nun deutlich breiter aufgestellt werden: Ziel ist es, dass sich möglichst viele der rund 2.100 Kleinstädte in Deutschland beteiligen und so ein belastbares, repräsentatives Stimmungsbild der kommunalen Lage entsteht.
Das Kleinstadt-Barometer soll künftig jährlich erfassen, welche Themen Kleinstädte besonders beschäftigen, wo aktuelle Herausforderungen liegen und welche Rahmenbedingungen Kommunen benötigen, um langfristig handlungsfähig zu bleiben.
Die Pilotbefragung 2025 hat bereits gezeigt, wie wertvoll ein spezifischer Blick auf Kleinstädte ist. Erste Ergebnisse machten deutlich, dass insbesondere die kommunale Finanzlage, Infrastruktur, Wohnen, Digitalisierung und Klimaschutz viele Verwaltungen beschäftigen. Gleichzeitig wurden Herausforderungen wie die Sicherung lebendiger Innenstädte, steigende Sozialausgaben oder der Erhalt kommunaler Krankenhäuser vielfach als besonders drängend benannt.
Gerade weil Kleinstädte in der Forschung bislang oft nur am Rande betrachtet werden – obwohl sie fast die Hälfte aller Kommunen in Deutschland ausmachen – will das Kleinstadt-Barometer ihre Perspektiven sichtbarer machen.
Mit einer breiten Beteiligung kann das Kleinstadt-Barometer künftig eine fundierte Grundlage schaffen, um die Anliegen von Kleinstädten gezielt in gesellschaftliche und politische Debatten einzubringen und Unterstützungsangebote für Kleinstädte systematisch weiterzuentwickeln.
Die Einladung zur Teilnahme wird in Kürze versendet. Die Kleinstadt Akademie freut sich über eine möglichst große Beteiligung.
Neues Positionspapier aus der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft zeigt, dass Kleinstädte kein homogener Siedlungstyp sind und das Thema Wohnen auch dort differenziert betrachtet werden muss.
Die Stadt Wittenberge stellt zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen
Referenten für Stadtentwicklung/ Kleinstädte Fokusthemen (m/w/d)
für das Projekt "Kleinstadt Akademie" ein.
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