Die Jury des Projektaufrufs für die Kleinstadt-Labore 2026–2027 hat fünf Kommunen ausgewählt, die eine Förderung für ihre Projekte zum Thema „Neues Wohnen“ erhalten sollen.
Mit dem Projektaufruf hatte die Kleinstadt Akademie Kleinstädte aus ganz Deutschland dazu eingeladen, innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Bereich Wohnen zu entwickeln.
Jüterbog
„Stadtvoll statt leer – Jüterbog leuchtet gegen den Leerstand“
Münnerstadt
„Treibhaus Lab“
Witzenhausen
„Tiny House Roßbach“
Haldensleben
„Zum Bleiben einladen“
Sonneberg
„IWQ Sonneberg“
Gefördert wird die Entwicklung von Konzepten, die konkrete Herausforderungen vor Ort aufgreifen. Dazu gehören sowohl neue Lösungsansätze für klar definierte Fragestellungen als auch die Weiterentwicklung bereits bestehender Ideen zu umsetzungsreifen Konzepten. Auch experimentelle Ansätze, kleinere Praxisprojekte und temporäre Interventionen waren ausdrücklich erwünscht.
Die ausgewählten Kommunen können für ihre Vorhaben eine Förderung von bis zu 75.000 Euro erhalten. Darüber hinaus umfasst das Programm die fachliche Begleitung durch eine Projektagentur, die Unterstützung durch das Netzwerk der Kleinstadt Akademie, gemeinsame Austauschformate wie Erfahrungswerkstätten sowie die Mitwirkung am Kleinstadt Kongress 2027.
Die Projektlaufzeit beträgt 18 Monate. Ziel der Kleinstadt-Labore ist es, vor Ort tragfähige Lösungen zu entwickeln und die daraus gewonnenen Erkenntnisse auch anderen Kleinstädten zugänglich zu machen.
Über die einzelnen Projekte und ihre weitere Entwicklung wird die Kleinstadt Akademie fortlaufend berichten.
Wie erleben junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister derzeit die Situation in ihren Kommunen – und was braucht es aus ihrer Sicht, damit Städte und Gemeinden auch künftig handlungsfähig bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neues Positionspapier des Netzwerks Junge Bürgermeister*innen.
Wie können sich Kleinstädte in tiefgreifenden wirtschaftlichen Transformationsprozessen langfristig zukunftsfähig aufstellen? Einen interessanten Einblick gibt der Beitrag „Damit es unser Revier bleibt“ in der aktuellen Ausgabe des Magazins Stadt:pilot. Er führt nach Lübbenau/Spreewald und zeigt, wie die Kleinstadt in der Lausitz den Strukturwandel vor Ort mit aktiver Stadtentwicklung gestaltet.
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