„Kommunale Räume“ ist eine vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) entwickelte Open-Source-Plattform, die im Rahmen des Modellvorhabens „Smarte.Land.Regionen“ gefördert wird. Sie unterstützt Kommunen dabei, freie Räume, Flächen und Plätze digital sichtbar und flexibel tages- oder stundenweise buchbar zu machen.
Ehrenamtliches Engagement, kulturelle Veranstaltungen, Sportkurse, Vereinsarbeit oder auch Coworking-Angebote brauchen Räume. Doch gerade in kleineren Städten und Gemeinden steht der geeignete Raum oft nicht zur Verfügung oder ist zu festen Zeiten bereits belegt. Gleichzeitig bleiben in unmittelbarer Nähe viele Räume ungenutzt oder nicht ausgelastet. Häufig werden Raumpotenziale nicht optimal genutzt, weil sie nur zu bestimmten Zeiten benötigt werden oder kurzfristige Verfügbarkeiten nicht kommuniziert werden. Die Plattform „Kommunale Räume" bringt die Suchenden und Anbietenden zusammen, ermöglicht eine flexible und auch spontane Buchung freier Zeitfenster und macht auf bestehende, oft unbekannte Möglichkeiten aufmerksam.
Das Angebot kann sowohl von kommunalen Einrichtungen als auch von Vereinen, Schulen oder anderen Organisationen wahrgenommen werden. Über eine einfach zu bedienende App können Bürgerinnen und Bürger Räume für verschiedene Zwecke finden und direkt online bezahlen.
Kommunen übernehmen hierbei eine zentrale Rolle. Sie betreuen die Raumanbietenden, prüfen neue Raumangebote, ermitteln Bedarfe und relevante Akteure, identifizieren Multiplikatoren, bewerben die Plattform und evaluieren deren Nutzung vor Ort. Damit bilden sie die Schnittstelle zwischen Plattformbetreibenden, Anbietenden und Nutzenden. Ein ausführlicher Praxisleitfaden steht hier unter dem alten Namen LandRäume zur Verfügung.
Das Raumbuchungs-Tool steht Kommunen aktuell kostenfrei und als Open-Source zur Verfügung. Bis Ende 2026 wird der Betrieb der App durch das Fraunhofer IESE gesichert und ist Teil der Smarte.Land.Regionen. Eine mögliche Fortführung der Förderung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus. Durch die Open-Source-Lizenz haben die Kommunen jedoch auch im Anschluss die Möglichkeit die Plattform eigenständig weiter zu betreiben.
Informationen und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme finden Sie hier.
Neues Positionspapier aus der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft zeigt, dass Kleinstädte kein homogener Siedlungstyp sind und das Thema Wohnen auch dort differenziert betrachtet werden muss.
Die Stadt Wittenberge stellt zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen
Referenten für Stadtentwicklung/ Kleinstädte Fokusthemen (m/w/d)
für das Projekt "Kleinstadt Akademie" ein.
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