Publikation
08.05.26
Kurzexpertise erschienen: Zukunft denken mit KI – Einsatzfelder für Kleinstädte

Künstliche Intelligenz ist für Kleinstädte keine Frage des Trends, sondern der strategischen Notwendigkeit. Die neue Kurzexpertise der Kleinstadt Akademie zeigt, wie Kommunen mit begrenzten Ressourcen KI als pragmatischen Werkzeugkasten nutzen können, um die Daseinsvorsorge zukunftsfähig zu gestalten – ohne kostspielige Großprojekte von Metropolen zu imitieren.

Pragmatischer Einstieg über „Low-Hanging Fruits"

Der Einstieg in die KI gelingt am besten über praxisnahe Anwendungen mit überschaubaren Voraussetzungen. Lösungen wie die KI-gestützte Straßenzustandserfassung oder Solarpotenzialanalysen nutzen vorhandene Daten, sind als Software-as-a-Service verfügbar und erfordern keine aufwendige Eigenentwicklung. So entstehen schnell sichtbare Mehrwerte, die Akzeptanz bei Beschäftigten und in der Politik schaffen.

Digitale Zwillinge modular denken

Bei komplexeren Vorhaben wie Digitalen Zwillingen empfiehlt die Expertise einen Paradigmenwechsel: Statt eines monolithischen Gesamtmodells liegt der Schlüssel in modularen, themenspezifischen Arbeitsmodellen – etwa für Klimaanpassung oder Infrastrukturmanagement. Diese bauen auf vorhandenen Geodaten auf und lassen sich schrittweise erweitern.

Kooperation als Erfolgsfaktor

Angesichts struktureller Ressourcenengpässe ist die interkommunale Kooperation – über Landkreise, kommunale IT-Dienstleister oder regionale Verbünde – kein optionaler, sondern ein strategisch notwendiger Weg. Die Expertise benennt zudem unverzichtbare Leitplanken: die menschliche Letztentscheidung bei kritischen Prozessen, eine strategische Beschaffung zur Wahrung der Datensouveränität sowie die Verankerung des Themas als „Chefsache".

Die Kurzexpertise entstand in Zusammenarbeit mit CIMA Beratung + Management und steht ab sofort zum Download bereit. Sie enthält eine Handlungsempfehlungs-Checkliste für kommunale Entscheiderinnen und Entscheider.

Hier können Sie die Kurzexpertise als PDF downloaden.

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