Der Leitfaden „Nachhaltige urbane Mobilitätsplanung für Klein- und Mittelstädte" des Fachzentrums Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen stellt Planungsmethoden, Werkzeuge und Maßnahmen für eine nachhaltige urbane Mobilitätsplanung vor.
Studien zeigen: Kleinere Städte entwickeln seltener Konzepte für eine nachhaltige urbane Mobilitätsplanung (engl. Sustainable Urban Mobility Plans, kurz SUMP) als Großstädte. Auch in Best-Practice-Sammlungen und in Fachdebatten sind sie unterrepräsentiert. Das liegt auch an den spezifischen Herausforderungen kleiner Städte. Häufig fehlen personelle und finanzielle Ressourcen in der Stadtverwaltung. Gleichzeitig sind ihre Bewohnerinnen und Bewohner stärker vom Auto abhängig als in Großstädten.
Der Leitfaden „Nachhaltige urbane Mobilitätsplanung für Klein- und Mittelstädte" des Fachzentrums Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen stellt Planungsmethoden, Werkzeuge und Maßnahmen vor, die sich in kleineren urbanen Gebieten bereits bewährt haben. Er führt Schritt für Schritt durch den gesamten Verkehrsplanungsprozess: von der Vorbereitung über die Strategieentwicklung und Maßnahmenplanung bis hin zur Umsetzung und zum Monitoring.
Im Praxisabschnitt zeigen zahlreiche europäische Beispiele, wie nachhaltige Mobilität konkret funktioniert. Einer von vielen Schwerpunkten: Wie lässt sich Schulmobilität verbessern? Wie werden alternative Wege zur Schule attraktiv und sicher? Ein gelungenes Beispiel ist die Stadt Griesheim (Hessen). Hier wurde eine Straße auf dem Schulweg umgestaltet. Über 100 Elemente im Straßenraum entlang der Route helfen den Kindern, sich den Weg besser zu merken und ihn spielerisch zu erleben. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie zum Beispiel die Fahrradmobilität gefördert oder die Parkraumbewirtschaftung verändert werden kann.
Der Leitfaden steht hier zum Download zur Verfügung. Über die Webseite des Landes Hessen finden Sie weitere Informationen zu vielfältigen Themen, von Strategieentwicklung bis hin zu Monitoring und Evaluation.
Am 16. und 17. Juni 2027 lädt die Kleinstadt Akademie zum zweiten bundesweiten Kleinstadt Kongress nach Wittenberge ein. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2025 wird die Elbestadt damit ein weiteres Mal Gastgeberin des deutschlandweiten Austauschs für Kleinstädte sein.
Die Jury des Projektaufrufs für die Kleinstadt-Labore 2026–2027 hat fünf Kommunen ausgewählt, die eine Förderung für ihre Projekte zum Thema „Neues Wohnen“ erhalten sollen.
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