Der Leitfaden „Nachhaltige urbane Mobilitätsplanung für Klein- und Mittelstädte" des Fachzentrums Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen stellt Planungsmethoden, Werkzeuge und Maßnahmen für eine nachhaltige urbane Mobilitätsplanung vor.
Studien zeigen: Kleinere Städte entwickeln seltener Konzepte für eine nachhaltige urbane Mobilitätsplanung (engl. Sustainable Urban Mobility Plans, kurz SUMP) als Großstädte. Auch in Best-Practice-Sammlungen und in Fachdebatten sind sie unterrepräsentiert. Das liegt auch an den spezifischen Herausforderungen kleiner Städte. Häufig fehlen personelle und finanzielle Ressourcen in der Stadtverwaltung. Gleichzeitig sind ihre Bewohnerinnen und Bewohner stärker vom Auto abhängig als in Großstädten.
Der Leitfaden „Nachhaltige urbane Mobilitätsplanung für Klein- und Mittelstädte" des Fachzentrums Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen stellt Planungsmethoden, Werkzeuge und Maßnahmen vor, die sich in kleineren urbanen Gebieten bereits bewährt haben. Er führt Schritt für Schritt durch den gesamten Verkehrsplanungsprozess: von der Vorbereitung über die Strategieentwicklung und Maßnahmenplanung bis hin zur Umsetzung und zum Monitoring.
Im Praxisabschnitt zeigen zahlreiche europäische Beispiele, wie nachhaltige Mobilität konkret funktioniert. Einer von vielen Schwerpunkten: Wie lässt sich Schulmobilität verbessern? Wie werden alternative Wege zur Schule attraktiv und sicher? Ein gelungenes Beispiel ist die Stadt Griesheim (Hessen). Hier wurde eine Straße auf dem Schulweg umgestaltet. Über 100 Elemente im Straßenraum entlang der Route helfen den Kindern, sich den Weg besser zu merken und ihn spielerisch zu erleben. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie zum Beispiel die Fahrradmobilität gefördert oder die Parkraumbewirtschaftung verändert werden kann.
Der Leitfaden steht hier zum Download zur Verfügung. Über die Webseite des Landes Hessen finden Sie weitere Informationen zu vielfältigen Themen, von Strategieentwicklung bis hin zu Monitoring und Evaluation.
Wie erleben junge Bürgermeisterinnen und Bürgermeister derzeit die Situation in ihren Kommunen – und was braucht es aus ihrer Sicht, damit Städte und Gemeinden auch künftig handlungsfähig bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neues Positionspapier des Netzwerks Junge Bürgermeister*innen.
Wie können sich Kleinstädte in tiefgreifenden wirtschaftlichen Transformationsprozessen langfristig zukunftsfähig aufstellen? Einen interessanten Einblick gibt der Beitrag „Damit es unser Revier bleibt“ in der aktuellen Ausgabe des Magazins Stadt:pilot. Er führt nach Lübbenau/Spreewald und zeigt, wie die Kleinstadt in der Lausitz den Strukturwandel vor Ort mit aktiver Stadtentwicklung gestaltet.
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