Bundesbauministerin Klara Geywitz übergab am 26. Juli in Wittenberge einen Zuwendungsbescheid über 2 Millionen Euro an Dr. Oliver Hermann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge. Die Mittel stehen für den Aufbau der ersten bundesweiten Kleinstadt Akademie zur Verfügung.
Wie geht es weiter?
Am 26. Juli wurde mit Siw Foge die Leiterin der Kleinstadt Akademie vorgestellt. Zunächst gehe es darum, die Geschäftsstelle aufzubauen und ein Team aus sechs Personen zusammenzustellen. Kern der Arbeit der kommenden Wochen sei es, eine Organisationsstruktur für die Zusammenarbeit der Kleinstädte zu etablieren und ein Netzwerk aus Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen von kleinen Städten aufzubauen.
„Es geht darum, unsere Idee der Kleinstadt Akademie vorzustellen, Bedarfe einzusammeln, Fokusthemen zu ermitteln und Kooperationen auszuloten“, so die Geschäftsstellenleiterin weiter. „Wir sind davon überzeugt, dass in den mehr als 2.100 Kleinstädten bundesweit viele gute, praxistaugliche Lösungen zu Problemlagen kleiner Städte entwickelt und umgesetzt wurden. Die spannende Aufgabe besteht nun darin, diese Lösungen anderen Kleinstädten, die ähnliche Problemlagen haben, unkompliziert zugänglich zu machen und damit echten Mehrwert zu schaffen.“
Am 16. und 17. Juni 2027 lädt die Kleinstadt Akademie zum zweiten bundesweiten Kleinstadt Kongress nach Wittenberge ein. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2025 wird die Elbestadt damit ein weiteres Mal Gastgeberin des deutschlandweiten Austauschs für Kleinstädte sein.
Die Jury des Projektaufrufs für die Kleinstadt-Labore 2026–2027 hat fünf Kommunen ausgewählt, die eine Förderung für ihre Projekte zum Thema „Neues Wohnen“ erhalten sollen.
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