Am 21. Januar 2026 haben wir im Rahmen des 19. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung gemeinsam mit der Technischen Hochschule Lübeck unser Fachforum zum Thema „Einfamilienhaus forever? Oder doch neue Wege im kleinstädtischen Wohnen?” veranstaltet. Im Video-Mitschnitt des Fachforums können Sie jetzt alle spannenden Beiträge und Praxisbeispiele ganz einfach nachschauen.
Gemeinschaft – das war in gewisser Hinsicht der rote Faden durch alle Beiträge unseres Fachforums. Hier trafen Studierende von TH Lübeck und TU Berlin auf Kleinstadt-Praktiker aus Eisenhüttenstadt und Wittenberge sowie spannende Projekt von neulandia und WendLandWohnen.
Deren Beiträge warfen einen interessanten Blick auf Ist-Zustand und Zukunftsperspektiven kleinstädtischen Wohnens. Neben Flächenverbrauch und Bezahlbarkeit von Wohnraum, spielten auch die Themen Einsamkeit und Generationenwechsel eine wiederkehrende Rolle in der Betrachtung – und eben das Bedürfnis nach Gemeinschaft.
Weitgehende Einigkeit herrschte unter den Beteiligten, dass es vor allem darum gehe, mehr Vielfalt in den kleinstädtischen Wohnformen zu fördern, ohne jedoch das EFH als Teil davon grundsätzlich abzulehnen. Insbesondere im Bestand. Aktuell, so fasste Prof. Dr. Marcus Menzl zusammen, ist dieses Thema noch ein riesiges Experimentierfeld, das noch sehr am Anfang steht. Umso spannender bleibt der Blick auf bereits umgesetzte Beispiele aus der Kleinstadt-Praxis.
Das Einfamilienhaus ist die prägende und breit akzeptierte Wohnform in Kleinstädten und ländlichen Räumen. Heute stellt sich in vielen dieser Gemeinden jedoch die Frage, ob das dortige Wohnangebot breiter und vielfältiger werden muss.
Denn: Wie kann kleinstädtisches Wohnen auf die Herausforderungen von Alterung und Pflegebedarf, komplexeren Haushaltskonstellationen und Lebensentwürfen oder auch veränderten Bedarfen nach Gemeinschaft und Nachbarschaft reagieren?
Das Forum widmete sich genau diesen Fragen und diskutiert, wie das bestehende Wohnangebot ergänzt und generationengerecht weitergedacht werden kann.
Die Stadt Wittenberge stellt zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen
Mitarbeiter im Veranstaltungsmanagement (m/w/d)
für das Projekt "Kleinstadt Akademie" ein.
Im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) berät die PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH seit 2021 Kommunen in ganz Deutschland. Ziel dieser Unterstützungsleistungen ist es, bestehende Hemmnisse beim Abruf von Fördermitteln abzubauen und Kommunen bei der Umsetzung investiver Maßnahmen zu unterstützen. Die Beratungen sind für Kommunen kostenfrei und wurden insbesondere dafür konzipiert, kleinen und finanzschwächeren Gemeinden den Zugang zu Fördermitteln zu erleichtern. Aktuell werden im Themenbereich Stadt- und Regionalentwicklung weitere Beratungskapazitäten vergeben.
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